Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte Analyse von Rassismus und Antirassismus in einem globalen und historischen Kontext und hebt die Fortschritte Amerikas bei der Bekämpfung des Rassismus seit 1945 hervor. Es enthält sachliche Informationen, die gängige Erzählungen in Frage stellen und zum kritischen Nachdenken über historische und aktuelle Fragen der Diskriminierung anregen. Während der Inhalt für seine Klarheit und seinen Umfang gelobt wird, weisen einige Rezensionen auf Probleme mit der Bearbeitung und bestimmten redaktionellen Entscheidungen hin.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und dokumentiert
⬤ bietet einen historischen Kontext
⬤ regt zum kritischen Denken an
⬤ präsentiert sachliche Informationen ohne Voreingenommenheit
⬤ hilft den Lesern, Amerikas Rolle bei der Bekämpfung von Rassismus zu verstehen
⬤ enthält Verweise und eine umfassende Analyse von Diskriminierung weltweit.
⬤ Redaktionsfehler vorhanden
⬤ einige Beispiele können den Fokus auf Rassismus verwässern
⬤ es fehlen diverse intellektuelle Quellen
⬤ kann je nach Leserperspektive als kontrovers oder provokativ angesehen werden.
(basierend auf 42 Leserbewertungen)
Racism and anti-Racism in the World: before and after 1945
Neunzehnhundertfünfundvierzig war ein globaler Wendepunkt.
Anstatt routinemäßig rassistisch zu sein, sollten die Nationen antirassistisch sein. Die jahrhundertelange Laissez-faire-Haltung gegenüber Diskriminierung, die alle sechs bewohnten Kontinente durchdrungen hatte, wurde offiziell beendet.
Amerika stand 1945 an der Spitze dieses neuen antirassistischen Zeitgeistes und steht auch heute noch an der Spitze der 20 % der Nationen aus Europa, Nordamerika und Ozeanien, die sich dem Antirassismus verschrieben haben. Diese Länder haben gezeigt, wie außerordentlich komplex es ist, diskriminierende Praktiken zu beenden, die in der Geschichte verwurzelt sind und in den eigenen vier Wänden, in den Gemeinden und allgemein in der Gesellschaft fortbestehen. Aber der Kampf ist noch jung, und keine der antirassistischen Nationen gibt auf, während die meisten Nationen nicht einmal in den Ring steigen.
Die meisten Nationen sind nachweislich und ohne Umschweife rassistisch. Sie sehen einen echten Wert in homogenen Gesellschaften, in geordneten Gesellschaften und in privilegierten und unprivilegierten Menschen.