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Spaces of Conflict, Sounds of Solidarity, 36: Music, Race, and Spatial Entitlement in Los Angeles
In Spaces of Conflict, Sounds of Solidarity (Räume des Konflikts, Klänge der Solidarität) untersucht Gaye Theresa Johnson rassenübergreifende antirassistische Allianzen, Spaltungen zwischen geschädigten Minderheitengemeinschaften sowie die kulturellen Ausdrucksformen und räumlichen Politiken, die aus den gemeinsamen Kämpfen von Schwarzen und Chicanos in Los Angeles von den 1940er Jahren bis heute hervorgegangen sind.
Johnson argumentiert, dass die Kämpfe, die als Reaktion auf institutionelle und soziale Unterdrückung geführt wurden, sowohl Momente als auch Bewegungen hervorgebracht haben, in denen Schwarze und Chicanos Machtungleichgewichte entlarvten, nach Anerkennung suchten und Solidaritäten schmiedeten, indem sie sich die Strategien, Kulturen und Politiken der jeweils anderen Erfahrung zu eigen machten. Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Theorie des räumlichen Anspruchs: die räumlichen Strategien und Redewendungen, die von der Arbeiterjugend genutzt wurden, um sich den in der Nachkriegszeit entstandenen Abgrenzungen von Rasse und Klasse zu widersetzen.
In diesem wichtigen neuen Buch zeigt Johnson auf, wie rassische Allianzen und Antagonismen zwischen Schwarzen und Chicanos in L.A. sowohl räumliche als auch rassische Dimensionen hatten.