
Making Spaces into Places: The North Aegean, the Balkans and Western Anatolia in the Neolithic
In den drei Jahrtausenden des Neolithikums in Südosteuropa haben wichtige Veränderungen in der sozialen Organisation, den Alltagspraktiken und dem Glauben eine vielfältige und reiche Kulturlandschaft geformt, die sich in Siedlungsmustern, Architektur und zahlreichen Aspekten der materiellen Kultur ausdrückt. Eine wachsende Zahl von Daten, die in den letzten Jahrzehnten aufgedeckt wurden, zeigt eine auffallende Vielfalt in der Siedlungsorganisation, die von einschichtigen, kurzlebigen Stätten bis hin zu langlebigen Tellsiedlungen in unterschiedlichen geografischen Umgebungen reicht.
Darüber hinaus kommen in den meisten Teilregionen auch kleine Standorte (z. B. 0,5 ha) und ausgedehnte Siedlungen vor.
Dieser Band stellt neue Daten zum Neolithikum Südosteuropas zusammen, wobei der Schwerpunkt auf der Organisation und Nutzung des Raumes in den Regionen Nordgriechenlands, des Balkanhinterlandes und der nordwestlichen Türkei liegt. Zu diesem Zweck konzentrieren sich die einzelnen Kapitel entweder auf die innerörtliche Organisation der kürzlich ausgegrabenen Siedlungen oder bieten eine aktuelle Synthese auf regionaler Ebene, die alte und neue Daten kombiniert.