Bewertung:

Das Buch bietet eine tiefgreifende Kritik an der Konfession der Siebenten-Tags-Adventisten (SDA) durch die persönliche Reise des Autors, Jerry Gladson, der von seinen Kämpfen in einem System des Autoritarismus und der Konformität berichtet. Das Buch bietet Einblicke in die schädlichen Praktiken und Lehren der SDA-Kirche und regt die Leser dazu an, über ihren persönlichen Glaubensweg und das Wesen der religiösen Wahrheit nachzudenken.
Vorteile:Der Autor wird dafür gelobt, dass er ehrlich und offen über seine Erfahrungen und Kämpfe innerhalb der adventistischen Kirche berichtet und die Notwendigkeit einer persönlichen Verbindung mit Gott außerhalb der lehrmäßigen Zwänge hervorhebt. Die Leserinnen und Leser schätzen die Kombination aus persönlicher Erzählung und kritischer Auseinandersetzung mit dem adventistischen Glauben sowie den einnehmenden Schreibstil, der das Buch zu einer fesselnden Lektüre macht. Es wird als Pflichtlektüre für alle empfohlen, die mit der SDA zu tun haben oder einen Beitritt erwägen.
Nachteile:In einigen Rezensionen wird der Eindruck erweckt, dass die Erzählung des Autors einen eigennützigen Aspekt hat, und sein Mut, sich direkt mit der Kirche auseinanderzusetzen, wird in Frage gestellt. Außerdem könnte die Kritik an der Gesetzlichkeit und den sektenähnlichen Tendenzen der SDA-Denomination bei den derzeitigen Mitgliedern auf Ablehnung stoßen, und die negative Darstellung der Kirche in dem Buch könnte von denjenigen, die die Lehren der SDA schätzen, als zu hart empfunden werden.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Out of Adventism
Seit seinen bescheidenen Anfängen im neunzehnten Jahrhundert hat sich der Siebenten-Tags-Adventismus in bemerkenswerter Weise zu einer der größten einheimischen Glaubensgemeinschaften Amerikas entwickelt, die weltweit fast neunzehn Millionen Mitglieder zählt. Doch der Adventismus birgt dunkle Geheimnisse in seiner Geschichte.
Dies ist die wahre Geschichte eines adventistischen Pastors, Universitäts- und Seminarprofessors, der diese dunklen Geheimnisse entdeckte und durch schmerzhafte persönliche Erfahrungen lernte, dass man weder der Konfession noch ihrer Lehre trauen kann. Auf seiner Odyssee, die ihn von pastoralen Aufgaben in ländlichen und städtischen Gemeinden bis hin zur Lehrtätigkeit an einer adventistischen Universität führt, gerät er plötzlich in den Strudel der größten theologischen Krise der Kirche. Theologie und Praxis der Konfession geraten für ihn immer mehr aus den Fugen und zwingen ihn, zwischen der Loyalität zu seiner Kirche, seiner Berufung und seiner persönlichen Integrität zu wählen.
Out of Adventism" ist reich an Anekdoten und persönlichen Erfahrungen und führt Leser, die sich für Religionsgeschichte, Kulte und Sekten interessieren, durch das Innen und Außen einer Religionsgemeinschaft in der Krise. Dabei erhält der Leser nicht nur einen Einblick in den Adventismus, sondern entdeckt auch eine sorgfältige Kritik an den besonderen Lehren des Siebenten-Tags-Adventismus.