
Realism in Greek Cinema: From the Post-War Period to the Present
Die Geschichte des griechischen Kinos nach 1945 lässt sich am besten anhand der Geschichten seiner international gefeierten und einflussreichen Regisseure verstehen.
Dieses Buch konzentriert sich auf die Werke von sechs bedeutenden Filmemachern, die von der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute aktiv waren, und untersucht die Entwicklung des Kinos als Kunstform in den sozialen und politischen Kontexten Griechenlands. Eine eingehende Lektüre des Werks und des Lebens von Persönlichkeiten wie Michael Cacoyannis, Nikos Koundouros, Yannis Dalianidis, Theo Angelopoulos, Antouanetta Angelidi, Yorgos Lanthimos, Athena-Rachel Tsangari und Costas Zapas bietet Einblicke in die Geschlechterrolle im Film, in das Kino von Minderheiten, in die stilistische Vielfalt und in die Darstellung historischer Traumata.
In dem Buch wird untersucht, wie Regisseure die Realität visuell umgestalten, um instabile Gesellschaften, gestörte kollektive Erinnerungen und nationale Identität darzustellen.