
Rebranding China: Contested Status Signaling in the Changing Global Order
China ist sich seines Status sowohl im Inland als auch im Ausland sehr bewusst. Diese Besorgnis wird oft als ungeteilter Wunsch nach einem höheren Ansehen als globale Führungsmacht interpretiert.
Die politische Elite Chinas debattiert jedoch heftig über die Rolle des Landes, das zu einem immer wichtigeren Akteur in internationalen Angelegenheiten wird. Zuweilen positioniert sich China nicht als aufstrebende Weltmacht, sondern als schwaches Entwicklungsland. Das widersprüchliche Auftreten macht die Entschlüsselung der chinesischen Außenpolitik zu einer Herausforderung und erzeugt in vielen Teilen der Welt Angst und Unsicherheit.
Anhand der Metapher des Rebrandings analysiert Xiaoyu Pu die Herausforderungen und Dilemmata des aufstrebenden Chinas auf der Weltbühne. Angesichts des konkurrierenden Drucks auf einheimische, regionale und internationale Zielgruppen muss China zwischen verschiedenen Repräsentationstaktiken wechseln.
Rebranding China entmystifiziert die Art und Weise, wie der Staat seine globale Position vertritt, indem es die jüngsten militärischen Umgestaltungen, die regionale Diplomatie und die internationalen Finanzverhandlungen analysiert. Das Buch stützt sich auf einen umfassenden Forschungsfundus, der chinesische Originalquellen und interdisziplinäre Ideen aus Soziologie, Psychologie und internationalen Beziehungen umfasst, und stellt einen innovativen Rahmen für die Interpretation der chinesischen Außenpolitik vor.