Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende und zum Nachdenken anregende Perspektive auf die Geschichte rund um die Schlacht am Little Big Horn und die Behandlung der amerikanischen Indianer. Es bietet wertvolle Einblicke in die Ereignisse, die zu der Schlacht führten, und in den größeren Kontext der Rechte der Indianer.
Vorteile:Es ist sehr detailliert und gut recherchiert und bietet eine neue Perspektive auf die amerikanische Geschichte und die Rechte der Indianer. Der Text wird als fesselnd und informativ beschrieben, was ihn trotz des ernsten Themas zu einer lohnenden Lektüre macht. Es wird allen empfohlen, die sich für dieses Thema interessieren.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass das Buch nicht schnell zu lesen ist und dass bestimmte rechtliche Aspekte ausführlicher hätten behandelt werden können.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Law at Little Big Horn: Due Process Denied
Im Jahr 1876 begannen die Vereinigten Staaten den Großen Sioux-Krieg ohne eine formelle Kriegserklärung des Kongresses. Im neunzehnten Jahrhundert wurden die Rechte der amerikanischen Indianer häufig vom Präsidenten verletzt und von den Bundesgerichten ignoriert oder ihnen die Durchsetzung verweigert.
Der Kongress behandelte die Indianer jedoch in der Regel nach Treu und Glauben und achtete auf die Einhaltung des Rechts auf ein ordentliches Verfahren, das es der Regierung untersagt, einer Person das Leben, die Freiheit oder das Eigentum zu entziehen, ohne dass ihr eine faire Anhörung vor einem unparteiischen Richter oder einer Jury gewährt wird. Diese Anforderungen an ein ordentliches Verfahren schützen alle Amerikaner und gelten für alle Zweige der Regierung. Charles E.
Wright analysiert den rechtlichen Hintergrund des Großen Sioux-Krieges und stellt die schwierigen Fragen, wie Verträge einzuhalten waren und wie die US-Regierung sich nicht an ihr souveränes Wort hielt. Bisher hat man sich kaum damit beschäftigt, wie sich die Ereignisse vor und während der Schlacht am Little Big Horn auf das amerikanische Recht auswirkten.
Obwohl andere Autoren George Armstrong Custers Taktik und Ausrüstung analysiert haben, ist Wright der erste, der die rechtlichen und verfassungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Feldzug der Vereinigten Staaten gegen die amerikanischen Indianer untersucht. Dies ist nicht nur ein weiteres Custer-Buch.
Sein Inhalt wird selbst den versiertesten Little-Big-Horn-Forscher überraschen.