Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner aufschlussreichen Diskussion über Legalisierung und das Verhältnis zwischen Recht und Moral hoch geschätzt. Es ist besonders empfehlenswert für Schüler, Eltern und diejenigen, die sich für die Anti-Zensur-Debatte interessieren. Der Text ist dicht, aber gut geschrieben und strukturiert, was ihn zu einer wertvollen Quelle für Studierende der Rechtstheorie macht.
Vorteile:⬤ Tolle Lektüre für Schüler und Eltern
⬤ informativ und interessant
⬤ unschätzbar für Zensurgegner
⬤ schön geschrieben und argumentiert
⬤ unverzichtbar für Studenten der Rechtstheorie.
Das Buch ist dicht und erfordert möglicherweise eine langsame Lektüre, um seine Argumente vollständig zu erfassen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Law, Liberty, and Morality
Dieses prägnante Buch befasst sich mit der Anwendung des Strafrechts zur Durchsetzung der Moral, insbesondere der Sexualmoral, ein Thema, das seit der Veröffentlichung des Wolfenden-Berichts im Jahr 1957 von besonderem Interesse und Bedeutung ist.
Professor Hart geht zunächst auf die berühmte Erklärung von John Stuart Mill ein: „Der einzige Zweck, zu dem Macht über ein Mitglied einer zivilisierten Gemeinschaft rechtmäßig ausgeübt werden kann, ist der, Schaden von anderen abzuwenden.“ In den letzten hundert Jahren wurde diese Doktrin zweimal von zwei großen Juristen heftig in Frage gestellt: Sir James Fitzjames Stephen, der große viktorianische Richter und Historiker des Common Law, und Lord Devlin, die beide argumentieren, dass der Einsatz des Strafrechts zur Durchsetzung der Moral gerechtfertigt ist.
Der Autor untersucht ihre Argumente im Detail und versucht zu zeigen, dass sie eine Unterscheidung von entscheidender Bedeutung für die juristische und politische Theorie verkennen und dass sie eine Auffassung von der Funktion der juristischen Strafe vertreten, die heute nur noch wenige teilen würden.