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Demanding Rights: Europe's Supranational Courts and the Dilemma of Migrant Vulnerability
Obwohl die Menschenrechte von schutzbedürftigen Migranten in ganz Europa nominell geschützt sind, werden die versprochenen Vorteile in der Praxis oft nicht erreicht.
Diese rechtssoziologische Studie untersucht sowohl die konkreten Ausprägungen als auch die möglichen Ursachen dieses anhaltenden Defizits. Zu diesem Zweck präsentiert sie eine innovative, facettenreiche Auswertung ausgewählter Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Gerichtshofs der EU zu so komplexen Fragen wie dem Schutz von Personen, die vor willkürlicher Gewalt fliehen, homosexuellen Asylbewerbern, der Dublin-Verordnung und der Externalisierung von Grenzkontrollen.
Das Buch hebt den anspruchsvollen Charakter der Rechte von Migranten hervor und erörtert einige Schritte, die unternommen werden könnten, um die Effektivität des supranationalen europäischen Menschenrechtssystems zu verbessern, einschließlich Änderungen in der gerichtlichen und prozessualen Praxis sowie einer Neukonzeption der Menschenrechte als existenzielle Verpflichtungen.