Bewertung:

Das Buch bietet eine kritische Analyse der öffentlichen Verkehrssysteme, insbesondere in der Bay Area, und hebt die Ungleichheiten und die Diskriminierung von Minderheiten beim Zugang zu Verkehrsdienstleistungen hervor. Es erörtert historische und aktuelle Fragen im Zusammenhang mit der Gleichberechtigung im Verkehr, der Finanzierung und den Auswirkungen der Regierungspolitik und stellt gleichzeitig Beispiele für die Bemühungen der Bevölkerung vor, diese Ungleichheiten zu beseitigen.
Vorteile:Die Autorin hat gründlich recherchiert und präsentiert einen lebendigen und einnehmenden Schreibstil, der sowohl für Akademiker als auch für allgemeine Leser verständlich ist. Sie beleuchtet das kritische Thema der Ungleichheiten im Verkehrswesen in Bezug auf städtische Minderheiten und bietet einen historischen Kontext für die anhaltenden Kämpfe um einen gleichberechtigten Zugang. Die Einbeziehung von Beispielen aus dem wirklichen Leben und von statistischen Daten bereichert die Erzählung und bietet eine abgerundete Sicht auf die vorliegenden Probleme.
Nachteile:Einige Leser könnten den strengen akademischen Forschungsstil als anspruchsvoll empfinden, insbesondere wenn sie mit historischen oder philosophischen Konzepten nicht vertraut sind. Darüber hinaus kann der Rückgriff auf den historischen Kontext dazu führen, dass das Buch in einigen Bereichen weniger relevant für aktuelle Verkehrsprobleme ist, und die Erörterung von Graswurzelbewegungen deutet auf die Herausforderungen hin, die sich bei der langfristigen Befürwortung von Veränderungen ergeben.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Rights in Transit: Public Transportation and the Right to the City in California's East Bay
Sind öffentliche Verkehrsmittel ein Recht? Sollte er das sein? Für diejenigen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, lautet die Antwort auf beide Fragen unweigerlich „Ja“.
Wenn städtische Beamte vorschlagen, den Service zu kürzen oder die Fahrpreise zu erhöhen, sind diese Fahrgäste oft die ersten, die vor der Tür dieser Beamten stehen und ihr „Recht“ auf mehr Service einfordern. Rights in Transit geht von der Annahme aus, dass diese Fahrgäste berechtigt sind.
Für diejenigen, die keine andere Möglichkeit der Mobilität haben, ist der Transit ein Rettungsanker. Er bietet Zugang zu vielen Ansprüchen, die wir als wesentlich ansehen: Nahrung, Arbeit und das demokratische öffentliche Leben selbst. Obwohl dieses Buch den Nahverkehr als Recht anerkennt, zeigt es auch, dass es dringend notwendig ist, kritisch darüber nachzudenken, was unter einem Recht zu verstehen ist und um welche Art von Rechten es geht, wenn der öffentliche Nahverkehr bedroht ist.
Anhand einer detaillierten Fallstudie über die verschiedenen Kämpfe, die den öffentlichen Nahverkehr in der kalifornischen East Bay prägen, stellt Rights in Transit eine direkte Herausforderung für die zeitgenössische Wissenschaft zur Verkehrsgerechtigkeit dar. Anstatt sich nur auf die Bürgerrechte zu konzentrieren, plädiert Rights in Transit dafür, sich mit dem radikaleren Begriff des Rechts auf die Stadt zu beschäftigen.