
Government Ideology, Economic Pressure, and Risk Privatization: How Economic Worldviews Shape Social Policy Choices in Times of Crisis
Seit fast vierzig Jahren verlagern die Regierungen in den reichen Demokratien die Arbeitsmarktrisiken vom Staat und den Arbeitgebern auf die Arbeitnehmer, indem sie die Großzügigkeit der Sozialprogramme beschneiden, während sie gleichzeitig die Einschränkungen für die Anspruchsberechtigung verschärfen.
Dieses Buch analysiert diese Veränderungen in achtzehn Ländern und zeigt, dass der wichtigste Faktor bei der Erklärung, ob Kürzungen vorgenommen werden, die wirtschaftliche Weltanschauung einer bestimmten Regierung ist. Zwar gibt es den wirtschaftlichen Druck, der üblicherweise als Ursache für diese Reformen angeführt wird, doch zeigt Alexander Horn, dass dieser der Ideologie untergeordnet ist.