
Regulation of Central Carbon and Amino Acid Metabolism in Plants
Aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer hohen spezifischen Festigkeit werden Legierungen auf Mg-Basis als Ersatz für ihre schwereren Gegenstücke in Anwendungen betrachtet, in denen Korrosion keine Rolle spielt und Gewichtseinsparungen von Bedeutung sind. Aufgrund der Biokompatibilität von Mg werden außerdem einige Legierungen mit kontrollierter Korrosionsrate als abbaubare Implantatwerkstoffe im medizinischen Bereich eingesetzt.
Der typische Verarbeitungsprozess von Mg-Teilen umfasst einen Gussschritt und eine anschließende thermomechanische Behandlung. Um die gewünschten makroskopischen Eigenschaften zu erreichen und damit die Anforderungen zu erfüllen, ist eine gründliche Kenntnis der Beziehung zwischen der Mikrostruktur, den Verarbeitungsschritten und dem resultierenden Eigenschaftsprofil erforderlich.
Dieses Sonderheft behandelt experimentelle und rechnerische in-situ- und ex-situ-Untersuchungen des Verhaltens von Mg-Basislegierungen unter thermomechanischer Belastung mit Hilfe moderner Charakterisierungs- und Simulationstechniken. Die Beiträge befassen sich mit Untersuchungen zur Auswirkung von Zusätzen seltener Erden auf die mechanischen Eigenschaften verschiedener Mg-Legierungen, einschließlich der Auswirkung langperiodischer Stapelstrukturen (LPSO), sowie mit der experimentellen und rechnerischen Untersuchung der Auswirkung verschiedener Verarbeitungsprozesse.