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Rich People Poor Countries: The Rise of Emerging-Market Tycoons and Their Mega Firms
Wie die Raubritter des Goldenen Zeitalters im 19. Jahrhundert treibt eine neue und wachsende Zahl von Milliardären die rasche Entwicklung und Industrialisierung in armen Ländern voran.
Das beschleunigte industrielle Wachstum führt zu wirtschaftlichem Wohlstand für einige, aber es vergrößert auch die Kluft zwischen den Superreichen und dem Rest der Bevölkerung, insbesondere den sehr Armen. In Rich People Poor Countries (Reiche Menschen, arme Länder) identifiziert und analysiert Caroline Freund fast 700 Milliardäre aus Schwellenländern, deren Nettovermögen sich auf mehr als 2 Billionen Dollar beläuft. Freund stellt fest, dass diese Industrie-Titanen die armen Länder aus ihrer Vergangenheit der Kleinproduktion und der Landwirtschaft in eine Zukunft der multinationalen Industrie und der dienstleistungsbasierten Megafirmen katapultieren.
Und in den meisten Fällen nutzen die neuen Milliardäre ihren neu gewonnenen Scharfsinn, um sich in der globalisierten Wirtschaft zurechtzufinden, ohne sich dabei auf politische Verbindungen, Erbschaften oder einen privilegierten Zugang zu Ressourcen verlassen zu müssen. Die Geschichte der Milliardäre aus den Schwellenländern und der von ihnen gegründeten globalen Unternehmen wirft ein bezeichnendes Licht auf den Prozess der Industrialisierung der modernen Weltwirtschaft.