Bewertung:

Das Buch bietet einen aufschlussreichen Bericht über das Leben in China während der kommunistischen Machtübernahme und der Kulturrevolution, wobei der Schwerpunkt auf den Härten liegt, denen eine chinesische Christin ausgesetzt war. Es bietet einen detaillierten Bericht über ihre Kämpfe, ihr Leiden und ihren Glauben inmitten der Unterdrückung.
Vorteile:Das Buch füllt eine wichtige historische Lücke, indem es die Erfahrungen zwischen der kommunistischen Machtübernahme und der Kulturrevolution schildert. Es stellt eine lebendige persönliche Geschichte dar, die das Leiden und die Widerstandsfähigkeit hervorhebt, mit einer starken Betonung des Glaubens und der Gnade Gottes. Die Leser finden es fesselnd und zum Nachdenken anregend.
Nachteile:Einige Leser fragen sich, ob das Buch wirklich ein Bestseller ist und ob eine stärkere Betonung des außergewöhnlichen Glaubenslebens der Autorin die Wirkung des Buches hätte verstärken können. Die Rezensionen deuten auf eine mögliche Diskrepanz zwischen der Botschaft des Buches und seiner vermeintlichen Popularität hin.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Journey Against One Current: The Spiritual Autobiography of a Chinese Christian
Im Alter von 72 Jahren und nach Jahren der Lehrtätigkeit verließ Julia Duan China und kehrte ins Studentenleben am Whitworth College in Spokane, Washington, und später am Moody Bible Institute zurück. Ihre Geschichte wurde von Linda Hunt, einer Schreibprofessorin in Whitworth, entdeckt, als sie Julias Beschreibung ihrer ersten Nacht im Arbeitslager las. Berührt von diesem Kapitel in Julias Leben, schlug Linda Hunt vor, ihre gesamte Geschichte aufzuschreiben. Sie betete und stimmte schließlich zu, ihr Leben "der Welt zur Ehre Gottes vor Augen zu führen".
Da im Arbeitslager keine Tagebücher erlaubt waren, begann Julia, ihre Geschichte aus dem Gedächtnis aufzuschreiben, zunächst auf Englisch und dann auf Chinesisch. Sie zwängte das Schreiben in die Zeit zwischen Unterricht, Studium, Reden und Arbeit.
In den letzten vier Jahren war Julia eine Botschafterin für die Gläubigen in China und nahm an Konferenzen für chinesische Christen in verschiedenen Städten teil. Ihre Geschichten haben diese Gläubigen, von denen sich die meisten nach ihrer Ankunft in Amerika zu Christus bekehrt haben, herausgefordert und inspiriert.