Bewertung:

Das Buch erforscht das Thema der kulturellen Ausstellung und Repräsentation durch eine Reihe ansprechender Essays, die eine Verbindung zwischen Geschichte, Tourismus und der Ausstellung von kulturellen Artefakten herstellen. Es wirft wichtige Fragen zu den Prozessen auf, die mit dem Ausstellen von Kultur verbunden sind, und wie diese gesellschaftliche Werte widerspiegeln.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, intelligent präsentiert und enthält eine faszinierende Vielfalt an Themen. Es wirft interessante rhetorische Fragen auf und bietet eine solide Grundlage für die Analyse kultureller Repräsentation, insbesondere in Bezug auf Museen und Festivals.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch zwar informativ ist, aber keine bahnbrechenden Erkenntnisse oder neuen Informationen zum Thema kulturelle Ausstellung liefert.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Destination Culture: Tourism, Museums, and Heritage
Destination Culture nimmt den Leser mit auf eine augenöffnende Reise von ethnologischen Artefakten zu Kitsch. Barbara Kirshenblatt-Gimblett stellt die Frage: „Was bedeutet es, zu zeigen? „erforscht Barbara Kirshenblatt-Gimblett die Wirkung von Ausstellungen in einer Vielzahl von Bereichen: Museen, Festivals, Weltausstellungen, historische Nachbildungen, Gedenkstätten und Touristenattraktionen.
Sie spricht darüber, wie Objekte - und Menschen - allein durch die Tatsache, dass sie gesammelt und ausgestellt werden, dazu gebracht werden, ihre Bedeutung für uns „aufzuführen“, und darüber, wie spezifische Techniken der Ausstellung, nicht nur die gezeigten Dinge, mächtige Botschaften vermitteln. Ihre fesselnde Analyse zeigt, wie Museen bei der Produktion von „Kulturerbe“ mit dem Tourismus konkurrieren. Um rentabel zu werden, vermarkten sich Museen als Touristenattraktionen.
Um Orte zu Reisezielen zu machen, inszeniert der Tourismus die Welt als ein Museum seiner selbst. Beide versprechen, Kulturerbe zu liefern.
Obwohl das Erbe als etwas Altes vermarktet wird, argumentiert sie, dass das Erbe in Wirklichkeit eine neue Form der Kulturproduktion ist, die sterbenden Lebensweisen, Volkswirtschaften und Orten ein zweites Leben gibt. Das Buch schließt mit einem lebhaften Kommentar zur Debatte über „guten Geschmack/schlechten Geschmack“ im ephemeren „Museum der Lebenswelt“, in dem jeder eine Art Kurator ist und der Prozess der Umwandlung von Leben in Erbe beginnt.