
Religion, Sustainability, and Place: Moral Geographies of the Anthropocene
In diesem Buch wird untersucht, wie religiöse Gruppen daran arbeiten, nachhaltige Beziehungen zwischen Menschen, Orten und Umwelt zu schaffen.
Dieser interdisziplinäre Band vertieft unser Verständnis dieser Beziehung und zeigt, dass die geografische Vorstellungskraft - unser Sinn für den Ort - ein Schlüsselaspekt der Nachhaltigkeitsideen und -praktiken religiöser Gruppen ist. Das Buch beginnt mit einer umfassenden Untersuchung der Frage, wie der Ort die religiösen Vorstellungen von Nachhaltigkeit prägt, mit Beispielen der indigenen Hawaiianer und der heiligen Texte des Judentums und des Islam.
Es folgen empirische Fallstudien aus Nordamerika, Europa, Zentralasien und Afrika, die zeigen, wie ein lokaler, begrenzter und heiliger Sinn für den Ort die religiös begründeten Bemühungen um den Schutz von Menschen und natürlichen Ressourcen vor bedrohlichen wirtschaftlichen und politischen Kräften beeinflusst. Andere Beiträge zeigen, dass eine kosmopolitische geografische Vorstellungskraft, die den Ort vom Lokalen bis zum Globalen betrachtet, die Kämpfe christlicher, jüdischer und interreligiöser Gruppen zur Förderung gerechter und nachhaltiger Ernährungssysteme und zur Bekämpfung der Klimakrise prägt.