
Religion and the Culture of Print in Modern America
Durch die Vermischung von Gott und Mammon, von Frömmigkeit und Polemik sowie von Rezepten für das Diesseits und das Jenseits haben die modernen Amerikaner eine Druckkultur geschaffen, die in hohem Maße religiös ist. Seit den Anfängen Amerikas hat das gedruckte Wort eine zentrale Rolle bei der Artikulation, Verbreitung, Verteidigung, Kritik und manchmal auch beim Angriff auf religiöse Überzeugungen gespielt.
In den letzten zwei Jahrhunderten haben sich die Vereinigten Staaten sowohl zum führenden Produzenten und Konsumenten von Druckerzeugnissen entwickelt als auch zu einer der am stärksten religiös geprägten Nationen der Welt. Druckerzeugnisse in jeder Form haben religiösen Gruppen geholfen, sich mit der Moderne auseinanderzusetzen und ihre Identität zu entwickeln. Im Gegenzug haben die Verleger davon profitiert, indem sie ihre Listen mit spirituellen Ratgebern und Schriften aufblähten, die so formatiert sind, dass sie jeden denkbaren Nischenmarkt ansprechen.
Religion and the Culture of Print in Modern America untersucht, wie eine Vielzahl von Printmedien - religiöse Traktate, Newsletter, Cartoons, Pamphlete, Selbsthilfebücher, Massenmarkt-Taschenbücher und Bibelausgaben von der King James Version bis hin zu zeitgenössischen "Bible-zines" - die Glaubenserfahrungen seit dem Bürgerkrieg geprägt haben und von ihnen geprägt wurden. Das von Charles L.
Cohen und Paul S. Boyer herausgegebene Buch, dessen umfassende historische Essays einen breiten Überblick über das Thema bieten, ist das erste über die Geschichte der religiösen Druckkultur im modernen Amerika und ein gut getimter Einstieg in die zunehmend prominente zeitgenössische Debatte über die Rolle der Religion im öffentlichen Leben Amerikas.
Best Books for General Audiences, ausgewählt von der American Association of School Librarians, und Best Books for Regional Special Interests, ausgewählt von der Public Library Association.