Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Rembrandt, Vermeer, and the Gift in Seventeenth-Century Dutch Art
Rembrandt, Vermeer und das Geschenk in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts bietet eine neue Perspektive auf die Kunst des Goldenen Zeitalters in den Niederlanden, indem es die Wechselwirkung zwischen der symbolischen Ökonomie der Gegenseitigkeit und der Verpflichtung des Geschenks und der künstlerischen Kultur des frühen modernen Hollands untersucht.
Im Europa des 17. Jahrhunderts waren Kunstgeschenke weit verbreitet, und viele holländische Künstler nutzten sie wie ihre Kollegen in anderen Ländern, um ihre Beziehungen zu Mäzenen, Kunstliebhabern und anderen Mitgliedern ihrer sozialen Netzwerke zu pflegen.
Auch Rembrandt schuf unverwechselbare Werke, die im Kontext des Geschenkaustauschs funktionierten, und sowohl Rembrandt als auch Vermeer setzten die Ethik des Geschenks ein, um ihre kreative Arbeit als durch das zu kennzeichnen, was die Zeitgenossen als Liebe zur Kunst und nicht als materialistischen Gewinn bezeichneten. Auf dem pulsierenden Kunstmarkt der Handelsrepublik vermischten sich Netzwerke von Geschenkbeziehungen und die anti-ökonomische Rhetorik des Geschenks mit der wachsenden Dimension des Kommerzes, was ein einzigartiges Kapitel in der miteinander verknüpften Geschichte des Schenkens und der Kunstproduktion offenbart.