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Rene Green: Inevitable Distances
Frühe und aktuelle multimediale Erkundungen von Migration und Vertreibung von Rene Green
Seit den späten 1980er Jahren hat die in Berlin lebende amerikanische Künstlerin Rene Green (geb. 1959) die Art und Weise, wie Kunst untergeschriebene Geschichten, kollektives Gedächtnis und kulturellen Austausch an die Oberfläche bringen und ihnen eine Form geben kann, unter anderem durch ungemein fesselnde und wunderschön konstruierte narrative Installationen vorgestellt und erweitert. In ihren einflussreichen Schriften, Filmen und Tonarbeiten spürt sie weiterhin den Kräften von Kultur und Macht nach und hinterfragt deren Beziehungen zu Sprache, Wissen und den Konstitutionen des Selbst.
Inevitable Distances präsentiert aktuelle Produktionen im Gespräch mit einigen von Greens frühesten und selten ausgestellten Arbeiten. Das Buch verweist auf die Begegnungen und Entfernungen, die auf einer Lebensreise zurückgelegt werden, und stellt ihre künstlerische Produktion in eine spekulative thematische Konstellation.