
Representation, Resistance and the Digiqueer: Fighting for Recognition in Technocratic Times
Digitale Medientechnologien haben es einigen LGBTQ+-Personen und -Gemeinschaften ermöglicht, sich erfolgreich für grundlegende Rechte und Gerechtigkeit einzusetzen. Aber diese Technologien können auch Risiken mit sich bringen, wie z.
B. Online- und persönliche Belästigung und Übergriffe sowie ungeklärte Standards für Privatsphäre und Zustimmung. Justin Ellis bietet neue Einblicke in die Identitätsbildung von LGBTQ+ durch soziale Mediennetzwerke und biometrische Plattformen.
Ausgehend von Debatten über Geschlecht, Fortpflanzung, Religion, Nationalismus und Tech-Regulierung betrachtet er die Auswirkungen von Überwachungstechnologien auf die Handlungsfähigkeit von LGBTQ+. Dabei bringt er eine interdisziplinäre „digiqueer“-Perspektive in die Verhandlungen über die LGBTQ+-Identität ein, indem er Fallstudien über digitale Schäden in der Rechtsprechung, in parlamentarischen Debatten, in sozialen und Mainstream-Medien und in der LGBTQ-Tech-Lobbyarbeit durchführt.