Bewertung:

Paul Rahe's 'Republics Ancient and Modern, Vol. I' bietet eine eingehende Analyse des klassischen Griechenlands und argumentiert gegen die Vorstellung, dass die amerikanischen Gründer stark vom antiken Republikanismus beeinflusst waren. Das Buch kritisiert die historische Perspektive des antiken Griechenlands und konzentriert sich auf die Dynamik des politischen Lebens in Stadtstaaten wie Sparta. Rahe hebt den griechischen Glauben an die Gemeinschaft statt an das Individuum, die Bedeutung von Bildung und Ehre sowie die Auswirkungen von Krieg und Sklaverei auf die Gesellschaft hervor. Obwohl das Buch eine reichhaltige wissenschaftliche Perspektive bietet, empfinden einige Leser es als überwältigend und setzen Vorkenntnisse der klassischen Texte voraus.
Vorteile:⬤ Eine gründlich recherchierte und gut artikulierte Analyse des politischen Lebens im antiken Griechenland.
⬤ Beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum von klassischen Denkern und Texten.
⬤ Stellt traditionelle Ansichten über den Einfluss des klassischen Republikanismus auf die moderne Demokratie in Frage.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf Bildung, Bürgerbeteiligung und Gemeinschaftswerte im antiken Griechenland.
⬤ Das Buch kann aufgrund der umfangreichen Verweise auf klassische Texte überwältigend sein und erfordert von den Lesern ein starkes Hintergrundwissen zu diesem Thema.
⬤ Manche Leser könnten Rahes Ablehnung des Klassenkampfes in den antiken Gesellschaften problematisch finden.
⬤ Bestimmte Argumente werden nicht gründlich genug untersucht, so dass sich die Leser eine detailliertere Analyse wünschen könnten.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Republics Ancient and Modern, Volume I: The Ancien Rgime in Classical Greece
Eine Bewertung der antiken griechischen Stadt und ihres späteren Einflusses. Ein Meisterwerk der politischen Theorie und der vergleichenden Politik für das Klassenzimmer.
In einer Reihe von Skizzen, die von der Gier nach Ehre bis zum Misstrauen gegenüber Handel und Philosophie, von der Rolle homoerotischer Bindungen bei der Aufrechterhaltung militärischer Formationen bis zum Misstrauen gegenüber technologischen Innovationen reichen, erinnert uns Rahe auf brillante Weise daran, wie sehr sich die Griechen einer Politik verschrieben hatten, in der die Verteilung von Ehren, Bildung und Kultur in all ihren Formen sowie wirtschaftliche Aktivitäten allesamt darauf ausgerichtet waren, die bürgerliche Solidarität zu bewahren. --Jack N. Rakove, American Historical Review.
(Ein) außergewöhnliches Buch.... Es ist eine große Leistung und wird ein Meilenstein bleiben. --Patrick Leigh Fermor, The Spectator (London)
Ein Werk von meisterhafter Gelehrsamkeit. -- Journal of American History.