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Respect, Plurality, and Prejudice: A Psychoanalytical and Philosophical Enquiry Into the Dynamics of Social Exclusion and Discrimination
Dieses Buch hilft uns, das gegenwärtige Wiederaufleben sozialer Vorurteile gegen ethnische Minderheitengruppen, die Logik der Sündenbocksuche und die daraus resultierende Gewalt zu verstehen. Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch eine Zunahme von ausdrücklicher Feindseligkeit und Gewalt gegenüber Menschen, die als "andere" wahrgenommen werden.
Der Hass auf und die Diskriminierung von Minderheiten nimmt zu. Dieses Buch präsentiert ein neues Verständnis von Vorurteilen, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Sexismus und Homophobie. Es verbindet Philosophie mit psychoanalytischem Denken, Soziologie und psychosozialen Studien und analysiert die unbewussten Elemente sozialer Prozesse.
Der Autor plädiert dafür, Vorurteile nicht im Sinne von Normalität versus Pathologie oder Abweichung zu hinterfragen, sondern im Sinne des sozial Unbewussten. Heuchelei und Doppelmoral sind unseren sozialen Praktiken inhärent und spiegeln die Widersprüche wider, die in unserem Denken über diese Themen vorhanden sind: dass wir sowohl an Gleichheit glauben als auch nicht daran glauben.