Bewertung:

In Rescue Plan von Stephanie Barbe Hammer geht es um den fünfzehnjährigen Gomer Faithcutt, einen Krebsüberlebenden, der in der Enge seiner Heimatstadt nach seiner Identität und seinen Lebenszielen sucht. Die Geschichte verwebt Elemente der Selbstfindung, des Mystizismus und der Suche nach Akzeptanz und fängt das Wesen der Komplexität und der Träume von Jugendlichen ein.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch wunderschöne Prosa, eine tiefgreifende Charakterentwicklung und eine kraftvolle Darstellung der Kämpfe des Heranwachsens aus, insbesondere in Bezug auf Identität, Selbstakzeptanz und Familiendynamik. Es ist eine kurze, aber fesselnde Lektüre, die sich auch für Reisen eignet, und weckt erfolgreich ein Gefühl von Nostalgie und Sehnsucht nach mehr.
Nachteile:Einige Leser fanden die mystischen Elemente verwirrend und waren der Meinung, dass die Geschichte zu viele Themen enthält, die nicht vollständig erklärt wurden. Bestimmte Punkte der Handlung, wie z. B. der körperliche Kampf und die Schlussfolgerungen in Bezug auf Gomers Beziehungen, waren nicht klar genug, so dass einige Fragen unbeantwortet blieben.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Rescue Plan
In der Neuengland-Stadt Narrow Interior bereitet sich der 15-jährige krebskranke Gomer Faithcutt auf die praktische Rettungsschwimmerprüfung vor und erforscht dabei sowohl seine eigene Sexualität als auch die gespenstischen Geheimnisse einer vergessenen religiösen Sekte, die einst in der Stadt florierte.
Während sich sein Vater um die Gesundheit seines Sohnes sorgt, lernt Gomer etwas über Begehren, Freundschaft und Selbsterhaltung. Er ahnt, wer er wegen (oder trotz?) seiner Eltern werden kann, und knüpft eine überraschende Verbindung zu einem geheimnisvollen Nachbarn.