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Revolution and Political Violence in Central Europe
Nach dem Ersten Weltkrieg und den russischen Revolutionen sahen sich die Mitteleuropäer 1919 mit einer Welt voller Möglichkeiten, Bedrohungen und extremer Gegensätze konfrontiert.
Die dramatischen Ereignisse seit dem Ende des Weltkriegs schienen die Welt zu verändern, aber die Form dieser Veränderung war unklar und in den Straßen und Gesellschaften von München und Budapest 1919 heftig umstritten. Die politischen Wahrnehmungen der Zeitgenossen, die von Geschlechterstereotypen und Antisemitismus geprägt waren, zeigen das Gefühl, Geschichte zu leben, die "Weltrevolution zu bekämpfen", das die Bewohner der beiden Städte teilten.
Im Jahr 1919 waren sowohl Revolutionäre als auch Konterrevolutionäre darauf bedacht, die entstehende neue Ordnung gemäß ihrer eigenen Weltanschauung zu gestalten. Indem Eliza Ablovatski die Narrative dieser mitteleuropäischen Revolutionen in ihrem transnationalen Kontext untersucht, trägt sie zur Beantwortung der Frage bei, warum so viele Deutsche und Ungarn ihre neue politische Macht für Gewalt und Unterdrückung nutzten.