
Revolutionary Worlds: Local Perspectives and Dynamics During the Indonesian Independence War, 1945-1949
Revolutionäre Welten betrachtet die indonesische Revolution (1945-1949) aus einer lokalen und regionalen Perspektive. In siebzehn Beiträgen lassen indonesische und niederländische Forscher die revolutionäre Welt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven lebendig werden. Die Autoren erläutern, wie indonesische, chinesische, indische und eurasische Zivilisten, Kämpfer, Bauern und Beamte die oft unruhige Zeit zwischen 1945 und 1950 erlebt und gestaltet haben. Im Mittelpunkt des Buches stehen unterschiedliche Vorstellungen von Unabhängigkeit, Überlebensstrategien, Mobilisierung, Minderheiten, Anfechtung von Autorität und Gewaltanwendung vor dem Hintergrund der Bemühungen indonesischer und niederländischer Behörden, die Kontrolle zu erlangen oder zu behalten.
Revolutionary Worlds ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem indonesischen Forschungsprojekt Proklamasi Kemerdekaan, Revolusi dan Perang di Indonesia ("Proklamation der Unabhängigkeit, Revolution und Krieg in Indonesien", Universitas Gadjah Mada, Yogyakarta) und der niederländischen Forschungsgruppe des Projekts Regional Studies im Rahmen des Forschungsprogramms Independence, Decolonization, Violence and War in Indonesia, 1945-1950.
Die Autoren dieses Buches - Taufik Ahmad, Galuh Ambar Sasi, Maarten van der Bent, Martijn Eickhoff, Farabi Fakih, Roel Frakking, Apriani Harahap, Anne-Lot Hoek, Sarkawi B. Husain, Julianto Ibrahim, Gerry van Klinken, Erniwati, Mawardi Umar, Anne van der Veer, Abdul Wahid, Tri Wahyuning M. Irsyam, und Muhammad Yuanda Zara - arbeiten mit verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten in Indonesien und den Niederlanden zusammen.