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Riku and the Kingdom of White
Riku Sato ist in der fünften Klasse, als er von Utsunomiya nach Fukushima zieht, um die Schule zu wechseln.
Minamisoma, die Stadt, in der er ankommt, ist praktisch menschenleer - nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März 2011, die die japanische Region Tohoku erschütterte und eine Kernschmelze auslöste, ist keine Menschenseele in Sicht, weder auf den Straßen noch auf dem Schulgelände.
Riku verbringt endlose, eintönige Tage in dieser Geisterstadt und sehnt sich danach, draußen zu spielen, mit seinem Fahrrad eine Spritztour zu machen und wie der Wind zu fahren, als er auf die jenseitige, glitzernde Schneelandschaft eines Berges im Norden Japans stößt. Dort, im majestätischen Königreich des Weiß, freundet er sich mit gutmütigen Erwachsenen an, begegnet wilden Tieren in den Bergen und kommt in Kontakt mit einem geheimnisvollen Jungen und seinem ebenso geheimnisvollen Begleiter Tonchi... Riku und das weiße Königreich ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über den Mut eines Jungen mit großen Augen, der voller Hoffnung auf eine strahlende und leuchtende Zukunft ist.
Es ist auch die Geschichte der verlorenen Unschuld einer ungezählten Zahl von Kindern, die nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben vom 11. März 2011 in Fukushima Tag für Tag unverdrossen weiterleben.