
Risk, Language, and Power: The Nanotechnology Environmental Policy Case
Risk, Language, and Power untersucht den Diskurs über die Umweltrisiken der Nanotechnologie und argumentiert, dass die Dominanz der regulatorischen Wissenschaft im Risikodiskurs die politische Debatte über Umweltrisiken einschränkt und dass spezifische Initiativen ergriffen werden sollten, um die Debatte nicht nur über die Nanotechnologie, sondern generell über die Risiken neuer Technologien zu erweitern.
Morris argumentiert, dass die Behandlung von Umweltrisiken in öffentlichen politischen Debatten bei Industriechemikalien versagt hat, bei der Nanotechnologie versagt und mit Sicherheit auch bei der synthetischen Biologie und anderen neuen Technologien versagen wird, wenn wir nicht die Art und Weise ändern, wie wir die Auswirkungen der Entwicklung und des Einsatzes von Technologien auf Menschen und andere Lebewesen beschreiben. Morris vertritt jedoch auch die Ansicht, dass der Fall der Nanotechnologie Anlass zum Optimismus gibt, dass Risiken in umweltpolitischen Debatten anders und besser behandelt werden können.
Risk, Language, and Power schlägt spezifische politische Initiativen vor, um einen reichhaltigeren Diskurs über die Umweltauswirkungen neuer Technologien zu fördern. Morris ist der Ansicht, dass ein Beweis für bereicherte umweltpolitische Debatten eine Dezentrierung der Sprache in Bezug auf Risiken wäre, indem innerhalb des Diskurses eine Sprache und Praxis entwickelt wird, die auf die Bereicherung der menschlichen und ökologischen Bedingungen ausgerichtet ist.