Rittmeister; Eine Biographie von Manfred von Richthofen

Bewertung:   (5,0 von 5)

Rittmeister; Eine Biographie von Manfred von Richthofen (W. Wilberg James)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine gut gestaltete Biografie von Manfred Freiherr von Richthofen, auch bekannt als der „Rote Ritter“. Es verbindet informativen Text mit visuell beeindruckender Kunst, was es für Leser, die sich für die Luftfahrt des Ersten Weltkriegs interessieren, zugänglich und unterhaltsam macht.

Vorteile:

Das Buch ist gut recherchiert und informativ und bietet Einblicke in Richthofens Leben und Karriere. Es enthält wunderschöne Kunstwerke aus der Luftfahrt und zeitgenössische Fotografien, die die Erzählung bereichern. Es eignet sich sowohl für junge Leser als auch für diejenigen, die sich noch nicht mit der Luftfahrt des Ersten Weltkriegs beschäftigt haben.

Nachteile:

In der Rezension werden keine besonderen Nachteile genannt, aber einige Leser könnten feststellen, dass es dem Buch an Tiefe mangelt, wenn sie eine detailliertere Analyse suchen oder wenn sie bereits über das Thema Bescheid wissen.

(basierend auf 1 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Rittmeister; A Biography of Manfred von Richthofen

Inhalt des Buches:

Kaum mehr als 10 Jahre nach dem Flug der Gebrüder Wright in Kittyhawk, North Carolina, rückte der Erste Weltkrieg die Luftfahrt in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens. Die Luftfahrt steckte noch in den Kinderschuhen Flugzeugkonstrukteure und Piloten waren noch dabei, die grundlegendsten aerodynamischen Kenntnisse zu erlernen: wie und warum Flugzeuge überhaupt fliegen. Mit Beginn des Krieges mussten sich die Piloten nicht nur Gedanken über das Flugzeug machen und darüber, ob es überhaupt fliegen würde, sondern auch darüber, wie sie sich am Himmel bekämpfen konnten. Die Piloten flogen ohne Sauerstoff; die Auswirkungen der Höhe und die Gefahr einer Narkose waren damals noch unbekannt. Die Flugzeuge brachen während der Kampfmanöver auseinander und die Motoren fielen während des Fluges so oft aus, dass im Ersten Weltkrieg mehr Piloten durch Unfälle als im eigentlichen Kampf getötet wurden. Die Flieger des Ersten Weltkriegs hatten keine Fallschirme. Bei einer Fehlfunktion seines Flugzeugs gab es keinen anderen Ausweg als den Versuch, das Flugzeug in eine Notlandung zu steuern. Außerdem bestanden die Flugzeuge, die diese Männer flogen, aus Segeltuch, das auf Holz geklebt war: eine Art Feuerbombe. Die Flugzeuge konnten durch den heißen Motor, ausgelaufenes Benzin aus einer Treibstoffleitung oder dem Treibstofftank (auf dem der Pilot oft saß) oder durch feindliche Geschosse in Brand geraten. Manfred von Richthofen war diesen Gefahren ausgesetzt, wie Tausende anderer Männer auch.

Denn sie alle waren den gleichen unglaublichen Gefahren ausgesetzt und trugen die gleichen Risiken: Manfred verkörpert in gewisser Weise den Flieger des Ersten Weltkriegs. Doch von Richthofen hat in den Chroniken der Luftfahrtgeschichte Legendenstatus erlangt. Er hat diesen Status erreicht, weil er der erfolgreichste Jagdflieger des Krieges war. Er war ein "guter" Pilot, aber er war ein hervorragender Jagdgeschwaderführer, ein Jäger in den Lüften. Er war auch ein erstklassiger Taktiker in der Luft und ein hervorragender Kommodore des Jagdgeschwaders. Von Richthofen half, das Jagdgeschwader 1 zu organisieren: den fliegenden Zirkus der Legende. Bis zu seinem Tod hatte er sein Geschwader durch seine Führungsqualitäten, sein organisatorisches und taktisches Geschick zur effektivsten Luftkampfgruppe des Ersten Weltkriegs gemacht. Außerdem legte er die Strategien für den Luftkampf so gut fest, dass seine Diktate (zusammen mit denen seines Mentors Oswald Boelcke) noch heute von den Düsenjägerpiloten verwendet werden. Der Krieg, der noch vor Weihnachten 1914 enden sollte, dauerte tatsächlich vier Jahre. Die Blockade durch die alliierten Seestreitkräfte führte zu einer schweren Verknappung von Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Gütern, die unter der deutschen Zivilbevölkerung großes Leid verursachte. Das deutsche Militär musste die Unterstützung der Zivilbevölkerung für den Krieg verstärken. Kriegshelden erfüllten in dieser Hinsicht einen sehr nützlichen Zweck, und die neue Kriegsführung in der Luft lieferte eine Fülle von Helden.

Das von der Propaganda seines Landes propagierte Image des modernen teutonischen Ritters der Lüfte verhalf von Richthofen während des Krieges zu einem legendären Heldenstatus in Deutschland. Schließlich starben fast 7.000 deutsche Flieger im Ersten Weltkrieg. Manfred von Richthofen war einer dieser Flieger, ein junger Mann, der im Alter von 25 Jahren starb. In dem Krieg, der alle Kriege beenden sollte, brachte von Richthofen das ultimative Opfer für sein Land: aber seine Legende lebt bis heute fort.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781421899572
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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