Robert Aldrich: Interviews

Bewertung:   (4,8 von 5)

Robert Aldrich: Interviews (L. Miller Eugene)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine Zusammenstellung von Interviews mit dem Filmemacher Robert Aldrich, die Einblicke in seinen Werdegang und seine Projekte gewährt und seine Beziehungen und Erfahrungen in der Filmindustrie beleuchtet.

Vorteile:

Fesselnde Erzählung, die sich wie ein Roman liest
bietet wertvolle Einblicke in Aldrichs Karriere
enthüllt persönliche Überlegungen und weniger bekannte Details
enthält eine vollständige Filmografie
ergänzt Aldrichs Filme gut.

Nachteile:

Es fehlt eine Besprechung von Aldrichs Kurzfilm „The Greatest Mother of Them All“; manche Leser könnten das Buch vor allem für Fans von Aldrichs Werken interessant finden.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

In dieser Sammlung von Interviews erzählt Robert Aldrich (1918-1983) faszinierende Geschichten über seine Arbeit mit Filmlegenden wie Burt Lancaster, Lee Marvin, Jack Palance, Robert Mitchum, Bette Davis, Joan Crawford, James Stewart, Charles Bronson, Eddie Albert und Burt Reynolds. Wenn er von ihnen erzählt, von seinen ständigen Kämpfen mit der Zensur und von seinem kühnen, aber gescheiterten Versuch, ein eigenes Studio zu gründen, spricht er unverblümt, manchmal heftig, über seinen Kampf, Filme zu machen, die seine kompromisslose Sicht des Lebens unterstreichen.

Zu Aldrichs Interviewpartnern gehören Richard Combs, Peter Bogdanovich, Alain Silver, Pierre Sauvage und David Sterritt. Im Dialog mit diesen Kritikern und Filmwissenschaftlern erzählt er von einem Leben als Filmemacher, das sowohl das alte Studiosystem Hollywoods als auch die temperamentvolle Unabhängigkeit umfasste, die das amerikanische Kino in den 1960er und 70er Jahren in eine neue Richtung führte.

Obwohl er Mitglied und Verwandter reicher, mächtiger Familien war (der Aldriches aus Rhode Island und der Rockefellers aus New York), erwarb er sich den Ruf eines antiautoritären Außenseiters, der in seinen Filmen korrupte Macht anprangerte. Sie waren nicht nur als populäre Unterhaltung erfolgreich, sondern auch als persönliche Angriffe auf Heuchelei und Intoleranz.

Aldrich definierte Genres neu und unterlief die Konventionen, die sie darstellten. Kiss Me Deadly verwandelte den Detektivfilm in eine Satire auf das Amerika des Kalten Krieges. Vera Cruz enthüllte die Korruption im Herzen des traditionellen Westerns. Das dreckige Dutzend und Twilight's Last Gleaming zeigten die zweideutige Unterseite des Kampfes und des Militärs. Whatever Happened to Baby Jane? und Hush... Hush, Sweet Charlotte verwandelten Horrorfilme in psychologische Studien über weibliche Einsamkeit und Entfremdung.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781578066032
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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