
Robot Suicide: Death, Identity, and AI in Science Fiction
In Robot Suicide: Tod, Identität und künstliche Intelligenz in der Science-Fiction verbindet Liz W. Faber Kulturwissenschaften, Philosophie, Soziologie und medizinische Wissenschaften, um zu zeigen, wie fiktive Roboter unserer kulturellen Wahrnehmung von Selbstmord einen Spiegel vorhalten und uns helfen können, reale Maßnahmen zur psychischen Gesundheit zu überdenken.
Seit Jahrzehnten stellen wir uns die Frage, ob wir einen Roboter zum Leben erwecken können; eine neue Frage ist jedoch, ob ein lebender Roboter sich selbst zum Sterben bringen kann. Und wenn er das könnte, wie würden wir Menschen darauf reagieren? Selbstmord ist in der westlichen Kultur seit langem ein Tabu, insbesondere in Bezug auf psychische Gesundheit, marginalisierte Identitäten und individuelle Entscheidungen. Die Science-Fiction bietet uns jedoch die Möglichkeit, dieses Tabu zu überwinden, indem wir untersuchen, ob und unter welchen Umständen Roboter - als metaphorische Stellvertreter für Menschen - sich für den Tod entscheiden könnten.
Faber befasst sich mit einem breiten Spektrum an Science-Fiction, von Klassikern wie der Terminator-Franchise bis hin zu aktuellen Hits wie C. Robert Cargills Roman Sea of Rust.