Bewertung:

Das Buch wird für seine brillante Analyse der Romantik und seine schönen Bilder gelobt, wobei es einen umfassenden Ansatz verfolgt, der auch für Laien zugänglich ist. Einige Rezensenten kritisieren jedoch die Druckqualität und den Umfang des Buches und geben an, dass es im Vergleich zu anderen Bänden der gleichen Reihe zu kurz kommt.
Vorteile:⬤ Brillante Analyse und Einblicke in die Romantik
⬤ visuell atemberaubende Bilder
⬤ umfassend und für Amateure zugänglich
⬤ tragbares Format für die Lektüre unterwegs.
⬤ Die Druckqualität ist im Vergleich zu anderen Bänden gering
⬤ umständliche Kapitelaufteilung
⬤ Künstler werden nicht ausreichend berücksichtigt
⬤ manche wünschen sich ein größeres Format.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Romanticism A&i
Die Reihe Art & Ideas bietet einführende Bücher zu allen Aspekten der Kunstgeschichte. Jedes Buch wurde von einem herausragenden Experten auf diesem Gebiet in einem zugänglichen und lebendigen Stil geschrieben. Die aktuellen und umfassenden Bücher sind eine unverzichtbare Lektüre für Studenten und lohnen sich für jeden, der sich für Kunst interessiert.
Die Romantik war eher eine "Gefühlsrichtung" als ein Kunststil. In der Zeit zwischen 1775 und 1830, vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und der Napoleonischen Kriege, rebellierten europäische Künstler, Dichter und Komponisten gegen die herrschenden politischen, religiösen und sozialen Verhältnisse ihrer Zeit. Sie strebten nach persönlichem Ausdruck und individueller Befreiung. In diesem Prozess veränderten die Romantiker die Idee der Kunst, indem sie sie als Instrument des sozialen und psychologischen Wandels betrachteten.
In diesem umfassenden Band geht David Blayney Brown thematisch auf die Romantik ein, setzt sie in Beziehung zu den gleichzeitigen, eher stilistischen Bewegungen des Neoklassizismus und des Gothic Revival und erörtert ihre Beziehung zu den politischen und sozialen Entwicklungen der Epoche. Er untersucht nicht nur, wie so unterschiedliche Künstler wie Goya, Delacroix, Friedrich und Turner auf Landschaften reagierten oder historische Ereignisse darstellten, sondern befasst sich auch mit Künstlern wie David und Ingres, die normalerweise nicht als Romantiker gelten. So erhält der Leser ein klares Verständnis einer komplexen Bewegung, die einige der größten europäischen Kunstwerke, Literatur und Musik hervorgebracht hat.