Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
Romanticism in the Shadow of War: Literary Culture in the Napoleonic War Years
Jeffrey N.
Cox überdenkt die Geschichte der britischen Romantik und sieht das Werk von Byron, den Shelleys und Keats nicht nur als Antwort auf die von Wordsworth angeführten Romantiker der "ersten Generation", sondern auch auf die kulturellen Innovationen der Jahre der Napoleonischen Kriege. Indem er drei Momente politischer Krisen und kultureller Kreativität - den Frieden von Amiens, die Regentschaftskrise und Napoleons erste Abdankung - eingehend rekonstruiert, zeigt Cox, wie die Romantik der "zweiten Generation" auf kulturelle "Grenzüberfälle" zurückgriff und in einer Zeit des globalen Krieges eine globale Kultur anstrebte.
In diesem Buch wird untersucht, wie die Einführung des Melodrams auf der Londoner Bühne im Jahr 1803 das romantische Drama prägte, wie Barbaulds prophetische Satire Eighteen Hundred and Eleven das Werk der Shelleys vorbereitete und wie Hunts umstrittene Story of Rimini jüngeren Schriftstellern zeigte, wie sie aus dem italienischen Kulturarchiv schöpfen konnten. Als Reaktion auf den Weltkrieg versuchten diese Schriftsteller, eine radikal neue Vision der Welt zu entwickeln.