Rosenkränze binden

Bewertung:   (4,6 von 5)

Rosenkränze binden (K. Lajimodiere Denise)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch schildert die schmerzliche Geschichte und die Erfahrungen der amerikanischen Ureinwohner in Internaten und beschreibt detailliert die erzwungene Assimilierungspolitik und die dauerhaften Auswirkungen auf Einzelpersonen und Gemeinschaften. Die Leser finden die Geschichten roh und emotional und erhalten wertvolle Einblicke in diesen dunklen Aspekt der US-Geschichte.

Vorteile:

Das Buch zeichnet sich durch eine kraftvolle, emotionale Erzählweise aus, die die Leser mitreißt und das Bewusstsein für das historische Trauma der amerikanischen Ureinwohner schärft. Viele Rezensenten empfehlen das Buch als notwendige Lektüre, um diese schmerzhafte Vergangenheit zu verstehen, und loben insbesondere die persönlichen Berichte, die die Widerstandsfähigkeit der Überlebenden und ihrer Familien vermitteln. Das Buch wird als lehrreich und als wichtiger Beitrag zur Geschichtsschreibung angesehen.

Nachteile:

Einige Leser merken an, dass sich die Geschichten im Laufe des Buches wiederholen oder überflüssig erscheinen. Andere erwähnen Probleme wie die kleine Schrift, die das Lesen erschwert. Einige Leser wünschten sich eher eine strukturierte Analyse als eine Sammlung persönlicher Geschichten.

(basierend auf 18 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Stringing Rosaries

Inhalt des Buches:

Denise Lajimodieres Interesse an den Geschichten von Überlebenden indianischer Internate entwickelte sich, als sie ihren Vater und andere Familienmitglieder aufzeichnete, die über ihre Erfahrungen sprachen. Ihre Nachforschungen verhalfen ihr zu einem tieferen Verständnis ihrer Eltern und der Frage, wie und warum sie und ihre Geschwister so erzogen wurden, wie sie es taten. Diese Einsicht führte sie zu einer emotionalen Vergebungszeremonie, die im letzten Kapitel von Stringing Rosaries beschrieben wird.

Die Reise, um die Geschichten der Überlebenden aufzuzeichnen, führte sie durch die Dakotas und Minnesota und in den persönlichen und privaten Raum der Überlebenden des Internats. Dort hörte sie Geschichten, die sie noch nie erzählt hatten. Sie lernte neue Begriffe kennen: historisches und generationenübergreifendes Trauma, Seelenwunde.

Stringing Rosaries präsentiert eine kurze Geschichte der Internatsprogramme für amerikanische Ureinwohner, gefolgt von sechzehn Interviews mit Überlebenden von Internaten und endet mit der eigenen Heilungsreise der Autorin mit ihrem Vater.

Das Buch enthält Schwarz-Weiß-Fotografien, eine ausklappbare Beilage, die 366 US-Internate nach Bundesstaaten auflistet, einen Anhang, eine Bibliografie und einen Index.

Geschichte / Amerikanische Ureinwohner / Great Plains / 20. Jahrhundert / Bildung.

Bd. 2 der Reihe Zeitgenössische Stimmen indigener Völker.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781946163103
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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