Bewertung:

Das Buch schildert die erschütternden Erlebnisse von Yosef Pilyushin, einem sowjetischen Soldaten während der Belagerung von Leningrad im Zweiten Weltkrieg. Es ist ein zutiefst persönlicher Bericht über seine Kämpfe, seine Heldentaten auf dem Schlachtfeld und den emotionalen Tribut des Krieges, der die Widerstandsfähigkeit inmitten des unvorstellbaren Leids hervorhebt. Liljuschins Memoiren werden für ihre menschliche Note und ihre lebendige Erzählweise gelobt, aber wegen ihres abrupten Endes und einiger propagandistischer Elemente kritisiert.
Vorteile:Die Erzählung ist persönlich und fesselnd und hebt die emotionale Tiefe der Kriegserlebnisse hervor. Sie ist frei von schwerer Propaganda und bietet einen authentischen Einblick in das Leben eines Soldaten. Die Rezensenten schätzen die lebendige Darstellung der Charaktere, die Einbeziehung persönlicher Tragödien und die interessanten Einblicke in das Leben und die Werte der russischen Soldaten während des Krieges.
Nachteile:Das Buch wird für sein abruptes Ende kritisiert, das viele Fragen offen lässt und einige Leser enttäuscht. Außerdem kann der Text aufgrund von Übersetzungsproblemen etwas wörtlich sein, und einige Leser äußerten sich besorgt über die Anwesenheit sowjetischer Propaganda, die die historische Authentizität insgesamt schmälern könnte.
(basierend auf 116 Leserbewertungen)
Red Sniper on the Eastern Front: The Memoirs of Joseph Pilyushin
Joseph Pilyushin, ein Spitzenscharfschütze der Roten Armee im unerbittlichen Kampf gegen die Deutschen an der Ostfront, war ein außergewöhnlicher Soldat und hat eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Sein Bericht aus erster Hand über seinen Kriegseinsatz gibt einen anschaulichen Einblick in seine tödlichen Fähigkeiten mit dem Gewehr und in den verzweifelten Kampf der sowjetischen Streitkräfte zur Verteidigung Leningrads.
Pilyushin, der mit seiner Familie in Leningrad lebte, war bereits 35 Jahre alt, als der Krieg ausbrach und er eingezogen wurde. Er begann in der Roten Armee als Späher, aber nachdem er seine Treffsicherheit und Nervenstärke unter Beweis gestellt hatte, wurde er Scharfschütze. Er diente während der gesamten Belagerung Leningrads, von Ende 1941, als der Vormarsch der Wehrmacht kurz vor der Stadt gestoppt wurde, bis zu ihrer Befreiung während der sowjetischen Offensive im Jahr 1944.
Seine Beschreibungen des zermürbenden Lebens an der Front, seiner Kameraden und seiner Scharfschützeneinsätze werden durch seine lebhaften Erinnerungen an das langwierige Leiden der gefangenen Bevölkerung Leningrads und an die Trauer, die ihn und seine Familie heimsuchte, ausgeglichen.