
Rousseau's Venetian Story: An Essay Upon Art and Truth in Les Confessions
Ursprünglich 1966 veröffentlicht. Dieses Buch ist in erster Linie eine literarische Studie von Rousseaus Bericht über seine diplomatischen Erfahrungen in Venedig, der in Buch 7 der Bekenntnisse enthalten ist und 1769 geschrieben wurde.
Die Autorin analysiert Rousseaus Methoden zur künstlerischen Darstellung der psychologischen Wahrheit in der Autobiographie, wie sie in seiner Behandlung der Ereignisse von 1742-1749 zum Ausdruck kommen. Professor Madeleine Ellis trägt zum Verständnis von Rousseau als kreativem Künstler bei und positioniert ihn gegenüber der klassischen und romantischen Bewegung. Ellis vergleicht den Text der Confessiones mit zeitgenössischer Korrespondenz und anderen Dokumenten, um zu zeigen, dass die Diskrepanzen zwischen beiden künstlerische Auswirkungen haben.
Diese Implikationen führen sie dazu, Rousseaus Prinzipien und Methoden als Literat und die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wahrheit in seinen Memoiren zu definieren. Indem sie aufzeigt, dass Rousseau, der Memorialist, die psychologische Wahrheit künstlerisch wiedergibt, zeigt Ellis Rousseaus Einstellung zur Wahrheit.
Sie tut dies, indem sie einen Weg der Analyse beschreitet, der von früheren Kritikern nicht erforscht wurde, aber von Rousseau selbst angedeutet wurde, als er sagte: „Es ist die Geschichte meiner Seele, die ich versprochen habe... Ich schreibe nicht so sehr die Ereignisse meines Lebens auf, sondern den Zustand meiner Seele, wie sie sich ereignet haben.“ Letztlich geht es in dieser Studie darum, die künstlerischen Mittel - literarische und rhetorische - zu veranschaulichen, die Rousseau einsetzt, und deren Auswirkungen auf die von ihm vorgeschlagene Wahrheit.