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Dieses zeitgemäße Handbuch nimmt eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Debatten vor, die das Feld der internationalen Bildung und Entwicklung kennzeichnen, und schlägt Schlüsselaspekte einer Forschungsagenda für den nächsten Zeitraum vor. Der Ansatz des Handbuchs ist bewusst divergent und trägt den großen ideologischen und erkenntnistheoretischen Unterschieden Rechnung, die ein Gebiet kennzeichnen, das sich auf viele Traditionen stützt. Führende und aufstrebende Stimmen aus verschiedenen Paradigmen und Kontexten kommen zu Wort, und jeder Abschnitt stellt aktuelle Debatten in einen größeren historischen Kontext.
Das Handbuch ist in vier Teile gegliedert und wird durch eine Einleitung und eine Schlussfolgerung abgeschlossen, wobei letztere auf die Implikationen des Bandes für künftige Forschungspläne ausgerichtet ist. Der erste Teil befasst sich mit den Hauptsträngen der Debatten über den Platz der Bildung in der Entwicklungstheorie. Im zweiten Teil wird die Disziplinierung des Fachgebiets durch die Bewegung "Bildung für alle" gewürdigt und untersucht, welchen Stellenwert Lernen und Lehren sowie die Schule in der Entwicklung haben. Der dritte Teil geht über die Schule hinaus und befasst sich mit der frühkindlichen, der Erwachsenen- und der Berufsbildung, konzentriert sich aber vor allem auf die Rückbesinnung auf die Rolle der Hochschulbildung in der Entwicklung. Der letzte Teil befasst sich mit der sich verändernden, aber immer noch wichtigen Rolle der internationalen Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Bildung in den Entwicklungsländern.
Mit über dreißig Kapiteln, die von führenden internationalen und interdisziplinären Wissenschaftlern verfasst wurden, bietet das Routledge Handbook of International Education and Development die erste umfassende und zukunftsweisende Ressource für Studierende und Wissenschaftler.