Bewertung:

Das Buch wurde für seine aufschlussreiche Untersuchung islamistischer Aufstände und die Komplexität von Militärrückzügen gelobt. Rezensenten loben die klare Prosa, den informativen Inhalt und die Relevanz für aktuelle geopolitische Szenarien. Viele sind der Meinung, dass das Buch zur Pflichtlektüre für Militärangehörige und politische Entscheidungsträger gehören sollte. In den Rezensionen wurden jedoch keine wesentlichen Nachteile hervorgehoben, was auf eine überwiegend positive Aufnahme hindeutet.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und organisiert
⬤ informativ und aufschlussreich
⬤ bietet wichtige Lehren und politische Empfehlungen
⬤ leicht zu lesen
⬤ hochrelevant für aktuelle Ereignisse
⬤ sollte Pflichtlektüre für Militärstrategen und politische Entscheidungsträger sein.
Es wurden keine wesentlichen Nachteile berichtet.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Withdrawing Under Fire: Lessons Learned from Islamist Insurgencies
Nach dem 11. September 2001 hat die Welt eine Wiedergeburt der irregulären und asymmetrischen Kriegsführung erlebt, was wiederum zu einer Zunahme der Konflikte zwischen konventionellen Armeen und nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen geführt hat.
In ihrer Eile, auf die Bedrohung durch Aufstandsbewegungen zu reagieren, versäumen es die Staaten oft, nicht nur die Kampfhandlungen, sondern auch den Rückzug, der unvermeidlich ist, ob man gewinnt oder verliert, effektiv zu planen. Um die Frage zu beantworten, wie man sich aus einem Engagement gegen einen Aufstand zurückziehen kann, untersucht Gleis, wie Aufstände geführt werden und was, wenn überhaupt, das Besondere an einem islamistischen Aufstand ist. Anschließend schlägt er Wege vor, wie man diese Gruppen erfolgreich bekämpfen und die eigenen Streitkräfte aus dem Krieg herauslösen kann, sobald die strategischen Ziele erreicht sind - oder sobald klar ist, dass sie nicht erreicht werden können.
Da diese Art der Kriegsführung dynamisch ist und sich ständig verändert, soll dieses Buch keine vorgefertigten Lösungen für den Rückzug aus Aufständen vorschlagen. Vielmehr analysiert der Autor sechs Aufstandsbekämpfungsoperationen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, mit der Absicht, aus ihnen so viele Lehren wie möglich zu ziehen, um sich besser auf künftige Rückzüge vorzubereiten.
In der Literatur über die Beendigung von Kriegen wurde die irreguläre Kriegsführung bisher nicht untersucht. Diese dringend erforderliche Neubewertung ist ein unverzichtbarer Ausgangspunkt.