Bewertung:

Rowing Home ist ein fesselnder historischer Roman, der die Themen Rudern und den Aufstieg des Faschismus in Deutschland in den 1930er Jahren miteinander verbindet. Anhand der Erfahrungen der Familie Grossinger erforscht die Autorin die Auswirkungen historischer Ereignisse auf das persönliche Leben und die Widerstandsfähigkeit, die erforderlich ist, um dunkle Zeiten zu überstehen. Es wird gelobt, dass es lebendig und nachvollziehbar geschrieben ist, was es sowohl für Ruderer als auch für Nicht-Ruderer unterhaltsam macht.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd, mit anschaulichen Beschreibungen und einer starken Erzählung, die den Leser in den Bann zieht. Es verbindet Geschichte mit persönlichen Geschichten und inspiriert zu Mut und Widerstandsfähigkeit. Die persönliche Verbindung der Autorin zum Rudersport verleiht dem Buch zusätzliche Tiefe. Themen wie Familiendynamik, Freundschaft und die Bewältigung schwieriger Zeiten kommen gut zur Geltung. Viele Leser finden das Buch informativ und unterhaltsam und damit für ein breites Publikum geeignet.
Nachteile:Einige Leser wiesen auf kleinere historische Ungenauigkeiten oder Details hin, die übersehen werden könnten, wie z. B. Besonderheiten bei Ruderereignissen. Einige wenige könnten den historischen Kontext als Herausforderung empfinden, vor allem, wenn sie normalerweise nicht auf historische Romane stehen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Rowing Home
ROWING HOME untersucht, wie eine begabte, assimilierte jüdische Familie, die 1933 während des frühen Aufstiegs des Nationalsozialismus in Berlin lebte, den Entschluss fasste, zu fliehen.
Was hat sie schließlich davon überzeugt, dass es an der Zeit war, das Land zu verlassen? Welches Zusammentreffen von Ereignissen ermöglichte es ihnen, dies zu tun? Der Roman folgt dem Leben von Georg Grossinger, einem jungen College-Studenten und begeisterten Ruderer, seinem Vater Werner, einem Zeitungsredakteur, und seiner Mutter Frieda, einer versierten Geigerin, während sich ihre Welt bedrohlich zusammenzieht. George erfährt, dass er, obwohl ein begabter Ruderer, sein Land nicht mehr bei Wettkämpfen vertreten darf.
Georges Versuche, sich diesen Einschränkungen zu entziehen, führen ihn nach London und Palästina, wo er auf Welten trifft, die sowohl beängstigend als auch offen für Möglichkeiten sind.