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S, Ella Puede!: The Rhetorical Legacy of Dolores Huerta and the United Farm Workers
Seit den 1950er Jahren ist die Latina-Aktivistin Dolores Huerta eine eifrige Anführerin und Organisatorin im Kampf für die Rechte der Landarbeiter innerhalb der Latina/o-Gemeinschaft.
Als Mitbegründerin der Gewerkschaft United Farm Workers in den 1960er Jahren an der Seite von C sar Ch vez war Huerta fast vier Jahrzehnte lang Vizepräsidentin der Gewerkschaft, bevor sie in den frühen 2000er Jahren ihre eigene Stiftung gründete. Sie ist nach wie vor eine dynamische Rednerin, leidenschaftliche Lobbyistin und engagierte Vertreterin des sozialen und politischen Wandels, aber ihre entscheidenden Beiträge und ihre beeindruckende Präsenz wurden oft von denen von Ch vez und anderen führenden Persönlichkeiten der Chicana/o-Bewegung überschattet.
In dieser neuen Studie untersucht Stacey K. Sowards Huertas rhetorische Fähigkeiten sowohl in der Öffentlichkeit als auch außerhalb der Öffentlichkeit und definiert Huertas wichtigen Platz in der Geschichte der Chicana/o. Unter Bezugnahme auf die theoretischen Arbeiten von Pierre Bourdieu, Chela Sandoval, Gloria Anzalda und anderen analysiert Sowards Huertas Reden, Briefe und Interviews genau.
Sie zeigt, wie Huerta die komplexen Überschneidungen von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Sprache und Klasse durch die unzähligen Herausforderungen navigiert, denen sich farbige Aktivistinnen gegenübersehen. Sowards' Ansatz zur Untersuchung von Huertas rhetorischem Einfluss bietet eine einzigartige Perspektive für das Verständnis der transformativen Beziehung zwischen Handlungsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit.