Bewertung:

Laura Mayas Buch ist ein herzerwärmender und aufschlussreicher Bericht über die kulturübergreifenden Interaktionen zwischen ihrer westlichen Familie und einem nepalesischen Paar, Aama und Baba. Es schildert ihre Reise von Nepal nach Europa und hebt die Gegensätze zwischen ihren Kulturen und die gemeinsamen menschlichen Erfahrungen hervor, die diese Unterschiede überbrücken. Die Erzählung ist fesselnd, voller Humor, Emotionen und ergreifender Überlegungen zu globalen Unterschieden und kultureller Wertschätzung.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben und fesselnd und bietet tiefe Einblicke in interkulturelle Beziehungen. Die Leserinnen und Leser schätzen den Humor, die Wärme und die emotionale Tiefe, die in dieser Geschichte zum Ausdruck kommen. Es regt zum Nachdenken über Privilegien und kulturelles Verständnis an und weckt gleichzeitig das Gefühl der Verbundenheit zwischen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund.
Nachteile:Einige Leser könnten das Thema des Buches zu sentimental oder idealistisch finden. Es könnte auch Bedenken hinsichtlich der praktischen Auswirkungen von Freiwilligenarbeit und kulturellem Austausch geben, wie sie in der Erzählung diskutiert werden, und manche empfinden es als Mangel an einer kritischen Perspektive auf die Herausforderungen, die sich bei solchen Interaktionen stellen.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
Tell Them My Name
Tell Them My Name ist eine inspirierende wahre Geschichte, die zeigt, wie selbst die unmöglichsten Träume wahr werden können, wenn unwahrscheinliche Freundschaften über Kulturen hinweg geschlossen werden. In diesem ungewöhnlichen Reisebericht beschließen vier Fremde aus drei Ländern, die kaum eine gemeinsame Sprache sprechen, sich gegenseitig als Familie zu adoptieren und die Welt zu erobern.
Dar Kumari ist eine indigene Gurung-Frau, die mit ihrem älteren Ehemann Nar Bahadur im nepalesischen Himalaya lebt. Ihr Haus aus Lehmziegeln steht in einem abgelegenen Bauerndorf, das keinen Strom hat und nur zu Fuß erreicht werden kann. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als eine örtliche NRO die australische Autorin Laura und ihren französischen Ehemann David zu ihrer Familie schickt, damit sie beim Bau der ersten Bibliothek in den Bergen helfen.
Dar Kumari adoptiert die Neuankömmlinge, als wären es ihre Kinder, aber sie ist verblüfft, dass das verheiratete Paar kein Interesse an einem Baby zeigt und nicht einmal Reis auf einem Feuer kochen oder einen Lehmboden reinigen kann. Schließlich laden Laura und David ihre nepalesischen "Eltern" ein, mit ihnen nach Europa zu reisen - vielleicht hilft es ihnen ja, sich besser zu verstehen, wenn sie die andere Seite ihrer kulturellen Unterschiede kennenlernen? Einen Monat lang reist diese schrullige internationale Familie gemeinsam durch sechs Länder und erkundet die Unterschiede zwischen ihren Kulturen und den Orten, die sie ihr Zuhause nennen.
Tell Them My Namenimmt Sie mit auf eine Reise, auf der sie oft urkomische Beobachtungen über das "normale" Leben in verschiedenen Kulturen machen und ein dringend benötigtes Licht darauf werfen, warum sich so viele von uns ständig gestresst, überfordert und erschöpft fühlen.