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Sacraments and Justice
Sakramente sprechen eine Sprache und entfalten ihre Kraft durch Symbole. Die sakramentalen Symbole "repräsentieren" nicht nur eine andere Wirklichkeit, sondern sind eng mit der Wirklichkeit verbunden, die sie ausdrücken, und sind Quellen der Freude, des Trostes, der Auseinandersetzung, des Friedens, der Heilung, der Kraft und der lebensspendenden Nahrung für die Eingeweihten.
In seiner Konstitution über die heilige Liturgie forderte das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), dass die sakramentalen Symbole für ihre heilige Wirklichkeit transparenter sein sollten, um die Realität des Christusereignisses - Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi - zu offenbaren, damit das Geheimnis und nicht die Verwirrung gedeihen kann. Die sieben Sakramente - Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße, Ehe, Orden und Krankensalbung - offenbaren eine Verbindung zur sozialen Gerechtigkeit.
Die Autoren dieses Buches sind Theologen mit pastoraler Sensibilität - darunter Verheiratete, Eltern, Pastoren und Priester. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den sozialen Auswirkungen des Gottesdienstes, der Geschichte der einzelnen Sakramente, aber auch mit einem integrierten Verständnis der Transformation, die untrennbar mit jedem Sakrament verbunden ist, sowie mit der aktiven Gegenwart Christi, der in der Erwartung lebt, dass wir uns an der dringenden Reaktion auf ungerechte Politiken und Systeme beteiligen, die die Schwächsten in unserer globalen Familie betreffen.