
Samuel Beckett's Legacies in American Fiction: Problems in Postmodernism
Samuel Beckett's Legacies in American Fiction bietet eine überfällige Untersuchung von Becketts reichem Einfluss auf das amerikanische Schreiben.
Durch eingehende Lektüre postmoderner Autoren wie Robert Coover, Donald Barthelme, Thomas Pynchon, Don DeLillo, Paul Auster und Lydia Davis setzt dieses Buch Becketts Nachkriegsschreiben über Erschöpfung und Generation in Beziehung zum Aufkommen einer explosiven amerikanischen Avantgarde. Im Gegenzug bietet diese Studie einen wertvollen Einblick in die praktischen Realitäten der Verbreitung von Becketts Werken in Amerika, indem sie die langjährige Beziehung des Autors mit der gegenkulturellen Zeitschrift Evergreen Review und deren dramatische Rolle bei der Neugestaltung der Möglichkeiten der amerikanischen Kultur in den 1960er Jahren verfolgt.
Während Beckett weitgehend aus seinem amerikanischen Kontext herausgelöst wurde, verfolgt dieses Buch seine lebhafte, wenn auch manchmal unbeholfene Rezeption neben den Autoren und Institutionen, die für die Gestaltung seines Vermächtnisses im Amerika des 20. und 21.