Bewertung:

Das Buch befasst sich mit der Geschichte San Franciscos im Jahr 1978 und konzentriert sich dabei auf den Baseball sowie die kulturelle und politische Landschaft der Stadt. Es findet bei Lesern, die mit dieser Ära vertraut sind, großen Anklang und bietet eine fesselnde historische Erzählung, auch wenn einige Leser es als repetitiv und in bestimmten Bereichen als wenig tiefgründig empfinden.
Vorteile:Das Buch fängt ein faszinierendes und turbulentes Jahr in der Geschichte San Franciscos ein, mit einer fesselnden Erzählung und vielen Details. Es spricht die Leser persönlich an, insbesondere diejenigen, die diese Zeit miterlebt haben. Die Erzählung verbindet den Baseball effektiv mit breiteren kulturellen und politischen Ereignissen, was es zu einer fesselnden Lektüre für Geschichtsinteressierte macht.
Nachteile:Einige Leser kritisieren das Buch, weil es sich in Wiederholungen verliert und seine interessante Prämisse nicht voll ausschöpft. In einigen Kommentaren heißt es, dass das Buch für diejenigen, die sich nicht intensiv für dieses spezielle Jahr interessieren, nur mittelmäßig sei. Auch die politischen Ansichten des Autors haben bei den Lesern gemischte Reaktionen hervorgerufen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
San Francisco Year Zero: Political Upheaval, Punk Rock and a Third-Place Baseball Team
San Francisco ist eine Stadt der Widersprüche. Sie ist eine der sozial liberalsten Städte Amerikas, weist aber auch eine der größten Einkommensungleichheiten des Landes auf. Sie ist ein Tummelplatz für Tech-Millionäre, mit unverschämt hohen Lebenshaltungskosten, aber auch mit einer lebendigen alternativen und avantgardistischen Szene. Wie ist die Stadt also so geworden?
In San Francisco Year Zero verfolgt der aus San Francisco stammende Lincoln Mitchell die Wurzeln der aktuellen Situation bis ins Jahr 1978 zurück, als sich drei Schlüsselereignisse ereigneten: die Ermordung von George Moscone und Harvey Milk weniger als zwei Wochen nach dem Massaker an den Mitgliedern des Peoples Temple in Jonestown, Guyana, die Explosion der Punkrock-Szene der Stadt und eine bahnbrechende Saison für die San Francisco Giants. Anhand dieser drei Stränge erforscht Mitchell die Gräben zwischen den wirtschaftsfreundlichen und den progressiven linken Politikern der Stadt, das Auftauchen von Dianne Feinstein als politisches Kraftpaket, die zunehmende Bedeutung der LGBT-Gemeinschaft der Stadt, die Wiederbelebung der radikalen Kulturpolitik der Bay Area durch den Punk und die Art und Weise, wie die Giants dazu beitrugen, eine der ethnisch und kulturell vielfältigsten Städte der Nation zu vereinen.
Aus einer einzigartigen Insider-Perspektive geschrieben, verwebt San Francisco Year Zero geschickt das Persönliche und das Politische und gibt den sozialen Umwälzungen, die eine Stadt veränderten, ein menschliches Gesicht.