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Sandbars and Sternwheelers: Steam Navigation on the Brazos
Die Natur hatte den Brazos River nie für die Schifffahrt vorgesehen, aber vor dem Aufkommen der Eisenbahnen waren die Brazos-Dampfschiffe ein notwendiges, wenn auch stets unberechenbares Transportmittel. Und es gab Männer, die sich dieser Herausforderung stellten.
Ein Kapitän, der sich nicht um Untiefen, Untiefen, Baumstümpfe und Wasserfälle kümmerte, prahlte damit, dass er ein Fass anzapfen und ein Boot vier Meilen auf der Lauge fahren konnte. Auf der Grundlage umfangreicher Archivquellen erzählt dieses maßgebliche und unterhaltsame Buch von den Männern und Booten, die den Fluss von den Anfängen bis in die späten 1890er Jahre befahren haben. Dampfschiffkapitäne und Plantagenaristokraten, Wirtschaftsmagnaten und Imperiumsgründer, Schlammschreiber und Flussratten - sie alle waren von einer einzigen Idee besessen: den Brazos von seinem Oberlauf bis zum Golf von Mexiko für Dampfschiffe zu öffnen.
Der Fluss wurde ausgebaggert und von Baumstümpfen befreit, Boote wurden mit geringem Tiefgang konstruiert, und Bootsbesitzer, Kapitäne und Lotsen (oft ein und dieselbe Person) setzten ihre Fähigkeiten gegen den Fluss ein. Aber der Brazos war widerspenstig.
Der jahreszeitlich bedingte Anstieg ließ die von Menschenhand geschaffenen Kanäle verschlammen und hinterließ neue Fallstricke, in denen sich die Unachtsamen verfangen konnten. Und als sich die Eisenbahn ihren Weg durch den Staat bahnte, wurde der Bedarf an Flusstransporten immer geringer.
Die Eisenbahnbrücken über den Brazos schufen schließlich Hindernisse, die selbst ein Dampfschiff auf einem "roten Anstieg" nicht überwinden konnte. Um die Jahrhundertwende waren die unerschrockenen Schaufelradfahrer auf dem Brazos nur noch eine Erinnerung, aber auch heute noch stirbt der Traum auf dem Fluss nicht.