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Sandra Cassandra
Sandra ist siebzehn und hatte noch nie einen Freund. Sie hat sich mit einem Leben ohne Romantik abgefunden.
Das ändert sich, als Fergus Hardisty, der Chef ihres Vaters in den Fünfzigern, ihr einen Heiratsantrag macht. Mama und Papa scheinen von der Idee begeistert zu sein, also nimmt sie an. Vielleicht bekommt sie nie wieder eine andere Chance. Doch warum weichen Malcolm Pogsons Augen den Augen seiner Tochter aus? Was weiß er über Hardisty, was andere nicht wissen, und warum schämt er sich, wenn niemand hinsieht?
Die Hochzeit ist wunderschön, aber diejenigen, die sie aus der Ferne beobachten, wissen, dass es mehr braucht als ein schickes Kleid und ein silbernes Hufeisen, um eine Heirat mit einem Kerl wie Hardisty zu kompensieren. Sie werden zusehen.
Allein zu Hause, verpflichtet, das Haus so zu halten, wie es immer war, verbringt Sandra ihre Tage damit, ihre eigenen Schwächen zu untersuchen. Wenn etwas schief läuft und traurige Dinge passieren, gibt sie sich selbst die Schuld, weil sie die Macht ihrer eigenen Gedanken fürchtet. Ist sie böse? Sie muss lernen, ihren Geist zu leeren, damit niemandem mehr Schaden zugefügt werden kann. Mitgefühl und Heilung kommen aus unerwarteten Quellen, bis die Freundlichkeit von Fremden Sandra langsam aus der Dunkelheit ins Licht und in die Aussicht auf zukünftige Erfüllung führt.
Dies ist ein Coming-of-Age-Roman über Macht: die Macht der Dominanz über die Unterwerfung, der Eitelkeit über die Werte, des Guten über das Böse und der Freundlichkeit über die Grausamkeit.
Es zeigt auch die positive Kraft des menschlichen Willens, der sich für die Jungen, Schwachen und Hilflosen einsetzt. Die Kraft gewöhnlicher Menschen, die gewöhnliche Dinge tun, verändert Sandras Leben und weist ihr den Weg nach vorn.