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Clean Streets: Controlling Crime, Maintaining Order, and Building Community Activism
Angesichts der Nähe von Banden und des leichten Zugangs zu Drogen ist die Sicherheit von Stadtvierteln vor Kriminalität seit langem ein zentrales Anliegen der Bewohner.
In Clean Streets (Saubere Straßen) stützt sich Patrick Carr auf fünf Jahre Forschung in einer weißen Arbeitersiedlung im Süden Chicagos, um herauszufinden, wie sie versucht haben, ihre Straßen sicher zu halten. Carr schildert das singuläre Ereignis für diese Gemeinde und den daraus resultierenden Anstieg des Gemeindeaktivismus: die Erschießung zweier Teenager-Mädchen vor einer Grundschule durch Bandenmitglieder aus der Gegend.
Wie in vielen Gemeinden, die von ähnlicher Gewalt betroffen sind, führten die Schießereien zu einem tiefgreifenden Wandel im Verhältnis der Gemeinde zur Verbrechensbekämpfung. Vor allem ihr bürgerschaftliches Engagement hat sich als erfolgreich erwiesen, und auch Jahre nach der Schießerei ist das Engagement der Gemeinde noch immer groß. Carr schöpft aus dieser Geschichte einer erwachten Nachbarschaft einzigartige Einsichten und trägt eine neue Perspektive zur nationalen Debatte über Community Policing, bürgerlichen Aktivismus und die Natur der sozialen Kontrolle bei.
Clean Streets bietet eine wichtige Geschichte über den Kampf einer Gemeinschaft gegen die Kriminalität und für die Sicherheit ihrer Häuser. Ihr Handeln kann als Modell dafür gesehen werden, wie andere Gemeinden sich ähnlich schwierigen Problemen stellen können.