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Skull
Seit fünfundzwanzig Jahren fotografiert Lynn Stern menschliche und tierische Schädel, von denen einige klar erkennbar sind und andere sehr abstrakt. Skull präsentiert die daraus resultierenden acht Serien, von denen einige noch nie zu sehen waren und einige noch nie in ihrer Gesamtheit gezeigt wurden.
Sterns Bilder enthalten oft die symbolische Form des Kreises, die sowohl auf die Leere der Unendlichkeit als auch auf die Möglichkeit des Einsseins anspielt. Diese formal unterschiedlichen, sich thematisch jedoch überschneidenden Serien bieten eine kraftvolle Auseinandersetzung mit der Idee des Todes. Im Gegensatz zu vielen anderen Fotografen hat Stern kein Interesse daran, Menschen, Orte oder Dinge darzustellen, sondern versucht stattdessen, "alles, was ich fotografiere, zu entliteralisieren".
Der ausführliche begleitende Essay des renommierten Kunstkritikers Donald Kuspit kontextualisiert Sterns Arbeit innerhalb der Kunstgeschichte durch Vergleiche mit Gemälden, Skulpturen und Fotografien, die in den letzten sieben Jahrhunderten der westlichen Kunst entstanden sind.
Skull enthält fast 150 Tritone- und Quadratone-Reproduktionen von Sterns Fotografien sowie vierzig Farbabbildungen von Werken anderer Künstler.