
Shadow Traces: Seeing Japanese/American and Ainu Women in Photographic Archives
Bilder japanischer und japanisch-amerikanischer Frauen können uns lehren, was es bedeutet, in bestimmten Momenten der Geschichte sichtbar zu sein. Elena Tajima Creef untersucht von einem asiatisch-amerikanischen feministischen Standpunkt aus, wie die einheimischen japanischen Ainu-Frauen, die an der Louisiana Purchase Exposition von 1904 teilnahmen, die japanischen Bilderbräute der Einwanderer des frühen 20.
Jahrhunderts, die internierten Nisei-Frauen in den Lagern des Zweiten Weltkriegs und die japanischen Kriegsbräute, die in den 1950er Jahren in die Vereinigten Staaten einwanderten, zu sehen sind. Creef veranschaulicht, wie eine gegen den Strich gebürstete Betrachtung dieser Bilder und anderer Archivmaterialien Textspuren liefert, die uns dazu einladen, die visuelle Geschichte dieser Frauen und anderer historischer Gruppen neu zu überdenken.
Wie sie zeigt, hilft uns die Nutzung der Bandbreite einer Archivsammlung als Linse und Rahmen, neue Überschneidungen zwischen Rasse, Klasse, Geschlecht, Geschichte und Fotografie zu entdecken. Shadow Traces ist ein innovatives und fesselndes Buch, das beleuchtet, wie Fotografien die Geschichte von Menschen am Rande der Gesellschaft prägen, und das eine Methode zur Verwendung solcher Materialien in der interdisziplinären Forschung skizziert.