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Shades of Sin: Underscoring God's Love by Understanding Hell's Fire
Traditionalisten gehen von einem allliebenden, allmächtigen Gott aus, der sich in seinem inspirierten, irrtumslosen Wort offenbart hat. Da sein Wort von der Hölle spricht, sind Fragen über die Hölle letztlich nicht philosophischer, sondern hermeneutischer Natur. Die Bibelauslegung, wenn sie richtig gemacht wird, liefert fertige Antworten für solche Debatten über Leben und Tod. Wir sollten uns nicht in Eisegese üben, d. h. in den Text hineinlesen, was unsere philosophische Neigung sein mag, sondern in Exegese, d. h. aus dem biblischen Text das herausholen, was der ursprüngliche Autor hineingelegt hat. Das Verständnis der folgenden Elemente wird alle Befürchtungen zerstreuen, dass Gott ungerecht ist, wenn er reuelose Sünder in die Hölle schickt:
1. die Dauer des Lebens.
2. die Definition des Todes.
3. die Beschreibung der Hölle.
Nichttraditionalisten behaupten, dass Gott weder gerecht noch liebevoll ist, wenn er jeden für immer in der Hölle quält, unabhängig davon, wie er gelebt hat. Sie fühlen sich durch eine solche Vorstellung beleidigt und glauben, dass Gott es auch ist. Anstatt die Lehre von der ewigen Strafe auf Kosten der Bibeltreue über Bord zu werfen, bringt der Autor eine Idee in die Debatte ein, die Gottes Gerechtigkeit untermauert und gleichzeitig die traditionelle Lehre von der Hölle aufrechterhält. Hofer lehnt die Vorstellung ab, dass die Opfer von Auschwitz das gleiche Schicksal erleiden wie der Wahnsinnige, der sie dorthin geschickt hat. Das ist eine Beleidigung für Gott.