Bewertung:

Das Buch kombiniert eine grafische Erzählung mit historischen Informationen über US-Atomtests, insbesondere über die Zeit des Kalten Krieges. Während es für seinen fesselnden Ansatz und seinen Bildungswert gelobt wird, gehen die Meinungen über den grafischen Stil und die Tiefe der dargestellten historischen Details auseinander.
Vorteile:Innovative Erzählung im Graphic-Novel-Format, fesselnde und unterhaltsame Lektüre für Geschichtsinteressierte, gut recherchiert mit verschiedenen Primärquellen, mit pädagogischen Hilfsmitteln für Lehrer, die sowohl Gelegenheitsleser als auch ein akademisches Publikum ansprechen.
Nachteile:Das Graphic-Novel-Format ist möglicherweise nicht für alle Leser geeignet; einige haben das Gefühl, dass historische Details zu sehr vereinfacht oder ausgelassen werden; die Qualität der Illustrationen ist uneinheitlich; einige Leser könnten durch unklare Bilder und Erzählungen verwirrt werden.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Doom Towns: The People and Landscapes of Atomic Testing, a Graphic History
Die Geschichte der Atomtests wird gewöhnlich als eine Geschichte über große Technologie, große Wissenschaft und komplexe globale Politik erzählt.
Doom Towns: The People and Landscapes of Atomic Testing erklärt kritische technologische Entwicklungen und die Politik, die Waffeninnovationen vorantrieb, im Kontext der spezifischen Umgebungen und Gemeinden, in denen die Tests tatsächlich stattfanden. Das Buch hebt die Menschen hervor, die an den Atomtests teilnahmen, dagegen protestierten oder davon betroffen waren, und erklärt den Entscheidungsprozess, der dazu führte, dass diese Menschen und Orte die einzigen Orte und Gruppen waren, die während des Kalten Krieges tatsächlich einen Atomkrieg erlebten.
Die anschauliche Geschichte präsentiert verschiedene Standpunkte, die direkt mit Primärquellen verknüpft sind und den Lesern die Komplexität und Ungewissheit dieser Geschichte vor Augen führen, und bietet gleichzeitig Beweise und Zugang zu Archiven, die ihnen helfen, dieses kontroverse Thema weiter zu erforschen und ihre eigenen fundierten Schlüsse über diese Geschichte zu ziehen.